Worum es geht

Wie kommst du von einer Produktidee zu bearbeitbaren Aufgaben-Tickets, sodass die Implementierung beginnen kann? Produktentdeckung und technische Spezifikation schließen diese Lücke.

In diesem Prozess arbeiten wir zusammen daran, deine Idee im Detail auszuarbeiten und klären dabei, welche Bestandteile essenziell sind und welche optional bleiben können. Wir geben dir außerdem einen Überblick über alle Aufgaben, die zur Umsetzung des Produkts notwendig sind, sowie über deren Komplexität und der damit verbundenen Kosten. Diese Informationen ermöglichen es dir, eine fundierte Entscheidung über den Umfang des Minimum Viable Products (MVP) zu treffen.

Am Ende erhälst du eine gut dokumentierte Implementierungsstrategie sowie eine schriftliche Spezifikation, die die erwarteten Funktionen des MVPs beschreibt. Außerdem wirst du ein klares Verständnis vom zeitlichen und finanziellen Rahmen haben.

Mit dieser Grundlage kannst du zuversichtlich den nächten Schritt machen und die Implementierung kann beginnen!

So funktioniert es

Das Ziel ist es, eine robuste, erweiterbare Implementierungsstrategie zu entwickeln, die mit dem Produkt wachsen kann, und nicht ein schnelles MVP zu erstellen, das später vollständig neu geschrieben werden muss.

Domänenwissen aufbauen

Wir beginnen damit, deine Projektidee gemeinsam zu erkunden. Das bedeutet, die richtigen Fragen zu stellen, das Kernproblem zu identifizieren, das du löst, und ein gemeinsames Verständnis davon zu entwickeln, was das Produkt erreichen soll.

Wir nehmen uns die nötige Zeit, um das Problem umfassend zu verstehen. Das zahlt sich aus, denn so stellen wir sicher, dass alle Entscheidungen, von der Implementierung bis zum Design, stets den tatsächlichen Nutzerbedürfnissen und den Projektzielen entsprechen.

Verschiedene Arten der Visualisierung – ein Datenmodell und ein Zustandsdiagramm

Technische Konzeption entwickeln

Als Nächstes entwickeln wir eine technische Konzeption. Unser Ziel ist es, diese so einfach wie möglich zu halten, dabei aber in alle vorhersehbaren Richtungen erweiterbar zu bleiben.

Mithilfe strukturierter Visualisierungen wie Datenmodellen, Sequenzdiagrammen, Flussdiagrammen und Zustandsmaschinen erstellen wir Spezifikationen der Features und Funktionalitäten. Diese Dokumente sind auch für Nicht-Entwickler zugänglich und können direkt in das Code-Repository des Projekts als lebendige Dokumentation eingefügt werden, um als technische Spezifikation während der Implementierung zu dienen.

User Experience gestalten

Falls deine Produktidee neue Benutzeroberflächen erfordert, nutzen wir Techniken wie User Stories, Story Mapping und Wireframing, um eine Oberfläche zu gestalten, die sich klar und intuitiv anfühlt.

Mehr über unseren UX-Designprozess erfährst du hier.

Eine Mindmap, die die Aufgaben eines Projekts mit Schätzungen zeigt

Gesamtbild erfassen

Eine Mindmap erfasst alles, was implementiert werden muss – alle Features und Aufgaben, die notwendig sind, um das Produkt zum Leben zu erwecken. Das umfasst tatsächliche Features wie "Admin UI: Konten verwalten", aber auch die Projekteinrichtung wie "CI einrichten".

Mindmaps bieten nicht nur einen klaren visuellen Überblick über ein Projekt, sondern zeigen zudem die Details.

Wir schätzen den Arbeitsaufwand jeder Blase der Mindmap, sodass die Mindmap den Gesamtaufwand des Projekts und den Aufwand für jedes Feature zeigt.

Projektumfang definieren

Mit der Mindmap haben wir einen Überblick über Zeit und Budget, die für das gesamte Projekt benötigt werden. Dieser Überblick ist wesentlich, um den Umfang deines ersten Releases zu definieren.

Den relativen Aufwand jedes Features im Vergleich zu den anderen zu sehen, hilft dir zu entscheiden, welche Features im MVP enthalten sein sollen und welche erst später folgen.

So kannst du fundierte Entscheidungen über den MVP-Umfang treffen, hast die Umsetzungszeit und das Budget unter Kontrolle und vermeidest Risiken.

Schriftliche Spezifikation

Mit einem klaren Umfang im Blick können wir eine vollständige Spezifikation schreiben, um die Anforderungen im Detail zu dokumentieren.

Dieser Schritt kann bei kleineren Projekten übersprungen werden, ist jedoch besonders wertvoll für größere Projekte oder wenn die Implementierung erst später beginnt. Eine detaillierte Spezifikation stellt sicher, dass jede Entscheidung dokumentiert ist und kein Detail bis zum Start der Umsetzung in Vergessenheit gerät.

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Lass uns besprechen, wie wir deine Produktidee bereit für die Implementierung machen können

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Wie wir mit Kunden arbeiten

Wir arbeiten eng mit dir während des gesamten Prozesses zusammen. Beginnend mit einem Workshop lernen wir dich und deine Idee kennen, stellen Fragen und klären, was das Produkt erreichen soll.

Von da an arbeiten wir weiterhin iterativ mit dir zusammen. Während wir die Implementierungsstrategie entwickeln, tauchen detaillierte Fragen auf, die dir helfen, dein Projekt weiter zu definieren und zu verfeinern.

Sobald wir Features und Implementierung geschätzt haben, schauen wir uns gemeinsam den Umfang des Projekts an. Basierend auf dem Aufwand der einzelnen Features können wir vorschlagen, welche für ein erstes Release geeignet sind und welche vorerst zurückgestellt oder vereinfacht werden können.

Dabei führen wir dich durch die Entscheidungen, die nötig sind, um deinem Produkt mit Zuversicht einen Schritt näher zu kommen.

Fallstudien

Möchtest du mehr über unsere Spezifikationsarbeit erfahren? Schau dir einige vergangene Projekte an.

Radioeye

Die Charité – eine der führenden Universitätskliniken – treibt seit langem bahnbrechende Forschungen und Fortschritte in verschiedenen medizinischen Bereichen voran. Die Ergebnisse ihrer Forschungsteams werden zunächst in klinischen Studien erprobt, bevor sie bundesweit in Krankenhäusern zur Patientenversorgung und Lebensrettung zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit der Charité entwickelten wir eine Anwendung, die maschinelles Lernen (ML) einsetzt, um Klinikern bei der schnelleren und präziseren Diagnose von Augenkrankheiten zu unterstützen.

Wiblio

Berliner Bibliotheken sind die meistbesuchten Kultureinrichtungen der Stadt. Sie ermöglichen mehr als 30.000 Veranstaltungen pro Jahr, bei denen Menschen zusammenkommen und Ideen entstehen. Doch diese Energie verpufft oft, sobald die Veranstaltung endet. Der weitere Austausch verlagert sich auf kommerzielle Plattformen mit unklarem Datenschutz und ohne Verbindung zur Bibliothek.

Mit Wiblio überbrückt die Zentral- und Landesbibliothek Berlin die Lücke zwischen physischen Begegnungen und der digitalen Welt. Datenschutzkonform, öffentlich verwaltet und auf Open-Source-Software aufgebaut, bietet Wiblio eine digitale Erweiterung der Berliner Bibliotheken als Orte des Austauschs und der Gemeinschaft.

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Abstrakte Illustration einer Hand, die einen Bleistift zwischen Fingern und Daumen hält